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Wasserfiltration Systemlösungen
Unter dem Begriff Brunnenwasser wird allgemein Wasser verstanden, welches aus einem Brunnen entnommen wird, der durch Grundwasser oder eine Quelle gespeist wird.
Heute werden Brunnen typischer Weise gebohrt und das Wasser mit einer Pumpe gefördert, Brunnen, aus denen das Wasser geschöpft wird [z.B. mit einem Eimer], sind heute eher selten [Bezug: Industrieländer].
Grundwasser kann Stoffe enthalten, die nicht erwünscht sind, Detail-Informationen können hier eingesehen werden:
Grundwasser in Deutschland: http://www.umweltbundesamt.de Quelle: Umweltbundesamt
Einige Inhaltsstoffe sind geogen bedingt [wie z.B. der Eisen- oder Mangan-Gehalt], oder durch den Einfluß der Düngung [wie z.B. der Nitrat-Gehalt oder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln].
Wird die Hygiene des Brunnenwassers beanstandet, so sind häufig coliforme Bakterien der Grund für eine Beanstandung.
Oberflächennahes Brunnenwasser ist dabei mehr von einer Gefahr der Verunreinigung [chemische Stoffe und Bakterien / Keime] betroffen, da die natürliche Filtrationsschicht für eine Reinigung oder Rückhaltung nicht ausreicht.
Eine Desinfektion des Brunnens hilft häufig nur begrenzt, da etablierte Biofilme, z.B. in den Rohrleitungen nicht oder nur unvollständig beseitigt werden.
Eine Möglichkeit der Absicherung im POU Bereich [also an der Entnahmestelle] sind MF- oder HF-Membrane. Diese halten mit einer Maschenweite von 0,1-0,15µm[MF K1-07B oder Microcarbon ] sämtliche Bakterien und Keime mit über 6log-Stufen [über 99,9999% zurück.
Da Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch der Trinkwasserverordnung unterliegt [ Trinkwasserverordnung – TrinkV 2001 http://www.bundesrecht.juris.de Quelle: Bundesministerium der Justiz] ist diese entsprechend zu beachten.
Beispiel Biofilm auf einem Schlauch [rot] aus einem Brunnen [aus Tiefe von ca. 12 Metern].
Beispiel Keimzahl Brunnenwasser*
Beispiel Brunnenwasser nach MF-Filtration*
*Die Fotos stellen lediglich ein Beispiel zur Veranschaulichung dar.
Siehe auch Beispiel für einen Hygiene-Langzeittest:
Hygiene-Test QuickChange Alu-Auftischfilter.pdf
Produkt-Beispiele:
AP Duo
Beispiel für die Bestückung:
K1-07 [0,8µm Aktivkohleblock] und endständig K1-07C [0,02µm HF-Membrane]. Mit dieser Konfiguration werden mit der ersten QuickChange Wechselkartusche [K1-07] unerwünschte Stoffe** wie Pestizide, Hormone, Medikamentenrückstände, Partikel usw. entfernt. Die zweite QuickChange Wechselkartusche [K1-07C] entfernt neben Bakterien und Keimen [>6log-Stufen = über 99,9999%] auch Viren [>4log-Stufen = über 99,99%***].
**die aufgeführten Stoffe können im Wasser enthalten sein.
*** getestet mit MS2 Phagen. Diese haben eine Größe von 24 bis 26nm!
AP Solo
Beispiel für die Bestückung:
Wechselkartusche K1-07B [0,8µm Aktivkohleblock und endständiger 0,1µm MF-Membrane].
Mit dieser Konfiguration werden mit dem Akttivkohleblock unerwünschte Stoffe * wie Pestizide, Hormone, Medikamentenrückstände, Partikel usw. entfernt und mit der integrierten, endständigen MF-Membrane Bakterien und Keime [>6log-Stufen = über 99,9999%].
**die aufgeführten Stoffe können im Wasser enthalten sein.
Um weitere Stoffe zu entfernen, kann auch die Umkehrosmose eingesetzt werden. Mit entsprechender zusätzlicher Hygiene-Absicherung siehe als Beispiel: Aquaphor Hygienic Protektion.html